Der Sterlet – österreichischer Fisch des Jahres 2014

(Acipenser ruthenus)

Der kleinste und einzige noch in der österreichischen Donau lebende Vertreter der Störartigen wurde von den österreichischen Fischereiorganisationen zum Fisch des Jahres 2014 auserkoren. Er dient damit gewissermaßen als pars pro toto um für alle europäischen Störartigen den äußerst kritischen Gefährdungszustand zu unterstreichen. Zeitgleich wurde in Deutschland der Stör (Acipenser sturio) als Fisch des Jahres deklariert.

Von den fünf ursprünglich auch in Österreich vorgekommene Störartigen sind Hausen (Huso huso), Sternhausen (Acipenser stellatus), Waxdick ( Acipenser gueldenstaedti) und Glattdick (Acipenser nudiventris) ausgestorben.

Ein neuer Landesfischermeister für Niederösterreich!

Der Vorstand des NÖ Landesfischereiverbandes hat in seiner Wahl am 9. Jänner für die Funktionsperiode 2014-2018 den langjährigen Geschäftsführer des Verbandes, Herrn Karl Gravogl, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von LFM KR Dr. Anton Öckher an, der seit 2002 als Vorstandsvorsitzender tätig war und maßgeblich an der Entstehung und Gestaltung des NÖ Fischereigesetzes 2001 mitgewirkt hat.

Unterstützt wird Landesfischermeister Karl Gravogl von seinen Stellvertretern LFM Stv. Peter Holzschuh und LFM Stv. DI Gottfried Pausch, sowie von seinem Landesgeschäftsführer Gregor Gravogl.

Neuauflage der Fischzuchtfibel

Autoren: E. Licek, O. Hochwartner & T. Weismann
Herausgeber: Österreichischer Fischereiverband
Broschüre, DIN A4, 131 Seiten
Preis: EUR 16,-- (zuzüglich Versandkosten)
Bestellung: officefischerei-verbandat

Die Fischzuchtfibel, der rechtliche Leitfaden für die Praxis in der Fischzucht und Fischvermarktung in Österreich, musste aufgrund weitgehender rechtlicher Neuerungen seit der letzten Auflage 2004 völlig überarbeitet werden. Besonders die neue Aquakultur-Seuchenverordnung stellt sowohl für Behörden als auch für Betreuungstierärzte und für Fischzüchter eine Herausforderung dar. In bewährter Manier hat das Autorenteam die vielfältige und z.T. schwer zu lesende Gesetzesmaterie dieses Sektors verständlich gemacht und in übersichtlicher Form dargestellt. Dies betrifft besonders auch die verschiedenen Formulare, die in den früheren Auflagen sehr klein und schwer leserlich waren. Kommentare zu den Gesetzesmaterien sind farblich gekennzeichnet, was ebenfalls zur besseren Lesbarkeit der Texte beiträgt. Die Fischzuchtfibel 2013 ist ein Muss für alle Aquakulturbetreiber, Betreuungstierärzte und zuständige Behörden. (Rezension von Dr. Albert Jagsch)

Vorwort Mag. Ludwig Vogl
Vorwort BM Alois Stöger
Vorwort der Autoren
Inhaltsverzeichnis

Fisch des Jahres 2013 - Die Seeforelle

Die Seeforelle ist eine enge Verwandte des Lachses. Wie alle Lachs- und Forellenfische, ist sie von großer fischereilicher Bedeutung.

Die wenig erfreulichen Befunde vieler Alpen- und Voralpenseen haben den Österreichischen Fischereiverband, die Landesfischereiverbände und das Bundesamt für Wasserwirtschaft dazu bewogen, sich 2013 intensiv mit dem Thema Seeforelle auseinanderzusetzen. Mit einer gezielten Öffentlichkeitsarbeit soll auf die große und traditionelle fischereiliche Bedeutung, aber vor allem auf die aktuelle Bedrohung der Seeforelle hingewiesen werden. Projekte zu initiieren und Fischereivereine bei der Entwicklung von Maßnahmen zum Schutz der Seeforellenbestände fachlich zu unterstützen, ist ein erklärtes Ziel der oben genannten Organisationen.

Verhelfen wir gemeinsam der Seeforelle (Salmo trutta lacustris) zu jener umweltpolitischen Bedeutung, die ihr Verwandter, der Lachs (Salmo salar), bereits innehat.