Die Nase (Chondrostoma nasus, L.) ist Fisch des Jahres 2015 » Erfahren Sie mehr
Foto von Clemens Ratschan

SIE küren den "Fisch des Jahres 2016"

Österreichs Fischereiorganisationen haben im Juni 2015 ihre wohlbegründeten Nominierungen (Wahlvorschläge) für das Jahr 2016 bekannt geben und überlassen Ihnen die Wahl .
Nutzen Sie diese Möglichkeit!

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» Unter www.Fisch-des-Jahres.info können Sie Ihre Stimme abgeben!

Unsere Stellungnahme zum 2. Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan ist gefragt

Der Entwurf zum 2. Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan (NGP) wurde am 16. Jänner veröffentlicht. Sie finden den Entwurf sowie weiterführende Dokumente und Informationen unter http://wisa.bmlfuw.gv.at/.

Die Öffentlichkeitsbeteiligung zu diesem Planungsdokument hat offiziell am 21. Jänner 2015 mit der Informationsveranstaltung [wasser:dialog] in Wien begonnen.
Der Entwurf zum  2. Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan wird zeitgleich mit dem Entwurf des 1. Hochwasserrisikomanagementplans einer Öffentlichkeitsbeteiligung unterzogen.
Stellungnahmen können vom 21.Jänner bis 21.Juli 2015 abgegeben werden.

7. Internationales Flusskrebsforum

Heuer findet das 7. Internationale Flusskrebsforum in Kärnten/ Möllbrücke statt.
Im Rahmen der Flusskrebstagung erwarten Sie interessante Fachvorträge zum Thema Schutz von heimischen Flusskrebsarten, Krebspest, Krebszucht bis hin zur Bewirtschaftung von Krebsgewässern. Die Vorträge werden von internationalen Fachexperten aus der Wissenschaft und Praxis gehalten. Insgesamt konnten rund 20 Vortragende aus Österreich, Deutschland, Schweiz und Liechtenstein für die Tagung gewinnen.

Veranstalter sind das forum Flusskrebse, ein international tätiger Verein mit Arbeitsschwerpunkt im deutschsprachigen Raum, und das eb&p Umweltbüro.

Neu: Broschüre zur Wasserkraft in Österreich

Die am 24. April 2015 vom Umweltdachverband und dem Österreichischen Fischereiverband veröffentlichte Broschüre »Gewässer schützen - Wasserkraft nützen. Flüsse im Spannungsfeld der Interessen« bringt das umfangreiche Thema Wasserkraft mittels anschaulich und objektiv aufbereiteter Fakten und Daten einem breiten Leserkreis näher.
Nur eine ausgewogene und breite Diskussionsbasis kann zukünftige Entscheidungsprozesse erleichtern, die Kommunikation auf Augenhöhe und die konstruktive Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Interessengruppen fördern und somit eine nachhaltige Energieversorgung bei gleichzeitigem Erhalt der letzten unberührten sowie der besonders wertvollen Fließgewässer gewährleisten.

Die Broschüre entstand im Rahmen des Projekts für Ländliche Entwicklung »Gemeingut Wasser im Spannungsfeld der Interessen: Umsetzung des NGP. Wir informieren SIE – SIE bilden sich Ihre Meinung«.

» Gewässer schützen - Wasserkraft nützen (PDF 4.631 KB)
Herausgeber und Medieninhaber: Umweltdachverband GmbH.
In Kooperation mit dem Österreichischen Fischereiverband.

Nachruf

Dr. Otto Schwomma ist am Freitag, dem 29. Mai 2015, verstorben.
Weltoffen, besonnen und mit hoher Wissenschaftlichkeit vertrat Dr. Otto Schwomma ein halbes Jahrhundert lang als ehrenamtlicher Funktionär die Interessen der Fischerei und des allgemeinen Gewässerschutzes.
Seine Visionskraft, sein Engagement, sein Enthusiasmus und seine Kreativität haben die fischereiliche Landschaft Österreichs geprägt.

 

Wir gedenken seiner vorbildlichen Persönlichkeit in Trauer und Dankbarkeit.
Für den Österreichischen Fischereiverband
Mag. Ludwig Vogl (Präsident des ÖFV)
DI Manuel Hinterhofer (Geschäftsführer des ÖFV)

Fischotter-Managementplan für das Land Oberösterreich

Quelle: OÖ-News, 10.04.2014

Zum einen sollen die Lebensräume des Tieres verbessert, zum anderen Abwehrmaßnahmen gefördert werden. In Einzelfällen kann es aber auch "Entnahmen" geben.
Im Zuge einer Pressekonferenz am Freitag, den 10. April 2015, wurde der Plan vorgestellt.
Oberösterreich bekommt damit als erstes Bundesland einen Fischotter-Managementplan, mit dem die Interessen von Naturschutz und Fischerei unter einen Hut gebracht werden sollen.

» Managementplan Fischotter Oberösterreich (PDF 9.560 KB)
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Fische müssen wandern Können!

Fischaufstiegshilfen in Österreich
Eine DVD des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) stellt vier erprobte Typen von Fischaufstiegshilfen in Österreich vor.

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Österreich hat eine neue Fischart!

09. März 2015; von Manuel Hinterhofer

Wissenschaftlern der Universität für Bodenkultur Wien und der Karl-Franzens-Universität Graz ist der Nachweis einer neuen Art in der Oberen Mur geglückt! Thomas Friedrich vom Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement bezeichnet den Fund "sowohl aus ökologischer als auch taxonomischer Sicht als sensationell". Aufgrund der auffälligen, smaragdgrünen Färbung der Adulttiere, erhielt diese Gründlingsart den Namen Smaragdgressling.

Nach aktuellem Wissensstand ist der Smaragdgressling als endemische Reliktart für Österreich zu bezeichnen. Neben der letzten größeren Population des Huchens als wichtiges FFH-Schutzgut der Mur gibt es mit dem Smaragdgressling somit eine weitere Art für deren Erhaltungszustand Österreich unmittelbar verantwortlich ist.

Eine erste Beschreibung des Smaragdgresslings erscheint in der nächsten Ausgabe Österreichs Fischerei (Heft 4, April 2015):

Thomas Friedrich, Christian Wiesner, Günther Unfer, Kurt Pinter, Daniel Daill, Lukas Zangl und Stephan Koblmüller (in prep.). Eine neue, unbeschriebene Gründlingsart der Gattung Romanogobio in der Oberen Mur - Eine erste Beschreibung anhand morphologischer Merkmale und DNA-Barcodes. Österreichs Fischerei, Heft 4, April 2015.

Buchneuerscheinung: Österreichs Donau

Das kürzlich erschienene Buch erzählt die Geschichte der Donau als einzigartiges Ökosystem und als Lebens- und Wirtschaftsraum des Menschen.

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Die Nase ist "Fisch des Jahres 2015"

Da die Nase hohe Ansprüche an ihren Lebensraum stellt und im Frühjahr oft weite Wanderungen zu den Laichgründen unternimmt, reagiert sie besonders empfindlich auf hydromorphologische Beeinträchtigungen. Die menschliche Überprägung vieler Flüsse und Bäche durch Wehranlagen, Uferverbauungen und Laufbegradigungen haben dazu geführt, dass Österreichs Nasenbestände bereits stark zurückgegangen sind; in manchen Haupteinzugsgebieten sind sie sogar völlig erloschen.

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7. Int. Flusskrebsforum
10. - 13.September
(Möllbrücke)

Vollversammlung des ÖFV
2. Oktober
(Schloss Katzenberg)

ARGEFA Jahrestagung
9. - 10. Oktober
(Meran)

Laichzeit ist!
23. Oktober
(Wien)

Fischerei & Nachhaltigkeit
20. November
(Wien)

Fischereifachtagung
26. - 27. November
(Mondsee)