Bestandsaufnahme der Gewässer nach Artikel 5 der WRRL

Quelle: BMLFUW, Abteilung IV/3 - Nationale und internationale Wasserwirtschaft

Die Wasserrahmenrichtlinie sieht vor, dass in regelmäßigen Abständen eine Bestandsaufnahme der Oberflächengewässer und des Grundwassers durchzuführen ist. Beschrieben werden dabei die Merkmale der Gewässer und deren Einzugsgebiete, sowie die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf deren Zustand analysiert. Weiters werden die wasserrelevanten Schutzgebiete ermittelt und kartiert.
Die Ist-Bestandsanalyse liefert die erforderlichen Grundlagen, um die Überwachungsprogramme für Oberflächengewässer und für das Grundwasser neu auszurichten.

IST-Bestandsanalyse 2004

Der erste Bericht zur Ist-Bestandsanalyse der österreichischen Gewässer wurde im März 2005 der Europäischen Kommission übermittelt. Basierend auf dieser Ist-Bestandsanalyse 2004 und den Ergebnissen der Überwachung des Gewässerzustands wurden Maßnahmen entwickelt, mit denen die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie erreicht werden können. Diese wurden im ersten NGP festgeschrieben.

IST-Bestandsanalyse 2013

Im Jahr 2013 wurde die Ist-Bestandsanalyse überprüft und aktualisiert. Die darin enthaltenen Kriterien der Risikobewertung wurden evaluiert und an die neuen Überwachungsergebnisse angepasst. Dabei wurden neben den Ergebnissen der Überwachungsprogramme auch alle Sanierungsmaßnahmen berücksichtigt, die seit dem NGP 2009 gesetzt, eingeleitet oder geplant wurden.